v.l.n.r.: M. Stapf, H. Stapf, H. Pfänder, M. Haseitl, A. Zimmermann
v.l.n.r.: M. Stapf, H. Stapf, H. Pfänder, M. Haseitl, A. Zimmermann

Rückschau auf Lichtbildvortrag Bunte Stadt und blühende Gärten

Man musste schon den Notizblock zücken, um all die Informationen und Anregungen mitnehmen zu können. Denn nicht willkürliche Einzelaktion z.B. – schnell eine Blühwiese ansähen – bringt nachhaltige Vorteile für eine Artenvielfalt, sondern die schrittweise Veränderung des eigenen Gartens bzw. der städtischen Grünflächen.

Die Insekten stehen am Beginn der Nahrungskette, das wurde im Vortrag des Imkers und Pädagogen Haseitl eindrucksvoll deutlich und jede und jeder kann dazu beitragen diesen Futter zur Verfügung zu stellen. Ringelblumen statt Rosen , Kornelkirsche statt Forsythie. Und wer keinen eigenen Garten hat, kann am Balkon oder am Fenster Küchenkräuter oder auch Lavendel als Überlebensinsel für Insekten anlegen, wenn Natur und Kulturland wenig Futter bieten.

Die Insektenhotels decken einen eher kleinen Teil der der „Wohnungssuchenden“ ab. Mehr Rückzugs- und Überwinterungsorte entstehen jedoch wenn er Garten nicht penibel aufgeräumt wird, z.B. die fette Henne beherbergt im Winter in ihren dürren Stängeln etliche Insekten, aber nur wenn sie bis zum Frühjahr stehen bleiben dürfen.

Zum Ende des Vortrags entstand ein lebhafter Informations- und Erfahrungsaustausch und mit der Gewissheit auch einen Beitrag zur Artenerhaltung leisten zu können, gingen die Besucher*innen nach Hause.